Bauernhofbesichtigung Voadohuibm in St. Magdalena/Gsies
So lebten und überlebten unsere Vorfahren auf den kleinen Bergbauernhöfen. Der
Natur- und Landschaftsführer,Eduard Hofmann, erklärt Ihnen diese
Zusammenhänge bei der Führung durch das „olte Voadohiubn Haus“.
Dabei zeigt er viele alte Werkzeuge und Geräte der mühseligen Bauernarbeit,
wovon Sie manche auch selbst ausprobieren können. Er versucht Einblick in ein
vergangenes Leben zu übermitteln.
Schloss Welsperg in Welsberg im Pustertal
Schloss Welsperg, die älteste Burganlage des Oberpustertales, bietet dem Besucher
drei verschiedene Blickwinkel an. Zum einen erkennt er in ihr die Kulisse der
Geschichte einer großen Tiroler Adelsfamilie, die von den Anfängen der Burgenbauung
bis in das Jahr 1907, beinahe 800 Jahre lang, diese als Stammburg bewohnten,
bewirtschafteten und von hier aus das Land beeinflussten. Zum anderen entdeckt
er in ihrer Basis das seltene „nur“ 100.000 Jahre alte „Welsberger Kongolmerat“
und zu guter Letzt unternimmt er in ihr eine burgenkundliche Wanderung durch die
Mauern einer mittelalterlichen Wehranlage, die durch ihren schrittweise gewachsenen
Grundriss zu einer architektonischen Sonderform geworden ist, die Kernburg Welsperg.
Volkskundemuseum in Dietenheim im Pustertal!
Dieses Museum gehört zu den schönsten Freilichtmuseen Europas. Es verfügt über
ein Freigelände von über 4 ha Grund und über den stattlichen Ansitz Mair am Hof,
das Herzstück des Museums.
Im Freigelände stehen alte Bauernhäuser und Handwerksstätten.
Das Ötzimuseum in Bozen, Südtirol
Vor über 5.000 Jahren stieg ein Mann in die eisigen Höhen der Schnalstaler
Gletscher und kam dort um. Im Jahr 1991 wird er zufällig gefunden: mitsamt seiner
Kleidung und Ausrüstung, mumifiziert, gefroren - eine archäologische Sensation und
eine einzigartige Momentaufnahme eines kupferzeitlichen Menschen. Nach
mehrjährigen Untersuchungen durch hochspezialisierte Forschungsteams sind
die Mumie und ihre Beifunde seit März 1998 im Südtiroler
Archäologiemuseum der Öffentlichkeit zugänglich.
Die St.-Georgskirche – eine offene Bibel in Taisten, Pustertal
Schon das Patrozinium des hl. Georg deutet auf ein hohes Alter dieser Kirche hin,
was durch die Anlage des Baues mit dem Charakter einer doppelgeschossigen
Burgkapelle untermauert wird. Die Kirche hat einen nahezu quadratischen Grundriss
mit vorgelagerter, halbrunder Apsis, deren Mauerwerk außen einheitlich durchgehend
bis zum Dach reicht. Der untere massive Teil des Baues zeigt sich noch im
romanischen Stil, während der obere Teil, der auf ungefähr die Hälfte der
Mauerstärke zurücktritt, auf dessen Balkongang man an der westlichen Rückwand
über einen steilen hölzernen Stiegenaufgang gelangt, ein laut Inschrift im
Jahre 1498 eingezogenes gotisches Netzrippengewölbe trägt.
In der Halbkuppel der Apsis hat sich eine Darstellung der Dreifaltigkeit
als "Gnadenstuhl" in nur leicht elyptischer Regenbogen-Mandorla, umgeben
von den Evangelistensymbolen, erhalten.
Bestaunen Sie auch unsere einzigartige Bergwelt der Dolomiten, die wunderbare
und unberührte Natur, und die vielen versteckten Geheimnisse, die sich in und
um unser Urlaubsparadies befinden.